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| Unfall oder Mord? |
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Daß
Brandon Lee einem Mordanschlag der chinesischen
Mafia zum Opfer gefallen ist, die angeblich schon
seinen 1973 ebenfalls unter mysteriösen Umständen
ums Leben gekommenen Vater für seine öffentliche
Zurschaustellung geheimer Kampfkünste aus
dem antiken China mit dem Tode bestrafte, kann
man getrost als Großstadtmärchen abtun.
Ebenso unglaubwürdig ist die Version, nach
der das tödliche Geschoß seinen Ursprung
in den mafiosen Mühlen der Filmindustrie
Hongkongs hat, für die zu arbeiten Lee bis
zuletzt weigerte. Spätere Laboruntersuchungen
ergaben vielmehr, daß Brandon Lee von dem
Fragment einer Pistolenkugelattrappe getroffen
wurde, die kurz zuvor für eine Großaufnahme
benötigt wurde. Dieses steckte offenbar unentdeckt
im Lauf verklemmt und wurde dann durch den Explosionsdruck
der Platzpatrone herausgeschleudert.
Der Fluch des
Drachens?
Als Bruce Lee starb, wurden die wildesten Verschwörungstheorien
verbreitet. Unter anderem auch die, daß
angeblich ein Fluch auf der Familie lastet, welcher
für alle männlichen Lees den frühen
Tod bringen würde.
Diese Theorien verwirrten Brandon in seiner Kindheit.
Mutter Linda beruhigte ihn und versicherte ihm
immer wieder, diese ganzen Sachen seien unwahr
und er nicht dazu bestimmt sei, jung zu sterben.
Auffällig ist, daß die Story in Bruce's
unvollendetem letzten Film "Game of Death"
von einem Mordversuch an einem Schauspieler handelt,
der durch das Austauschen von Platzpatronen durch
scharfe Geschosse in einer Filmwaffe herbeigeführt
werden soll. Im Film kommt der Star mit dem Leben
davon und macht danach Jagd auf die Gangster.
Gerüchten zufolge soll Bruce Lee öfters
unter Visionen gelitten haben, in denen er von
einem Phantom verfolgt wird und dieses Phantom
will ihm seinen Sohn nehmen. So ähnlich auch
zu sehen im Film "Dragon - Die Bruce Lee
Story".
Brandon dachte öfters über die Unsicherheit
des Lebens nach, auch über den Tod: "Wenn
meine Zeit gekommen ist, dann ist sie gekommen."
Er setzte sich mit dem Thema auseinander, und
hatte einen eigenartigen Sinn für Humor:
So kaufte er sich einen 1959er Cadillac Leichenwagen,
mit dem er gerne in Los Angeles herumkurvte.
Es sind die Begleitumstände der beiden Tode,
die zum Nachdenken anregen, auch über diesen
Fluch, der über beiden Männern gelastet
haben soll. Denn wie schon sein Vater, soll auch
Brandon in seinen letzten Jahren unter Todesahnungen
gelitten haben.
Sind es einfach nur Zufälle und Pech, die
die beiden Tragödien verbindet? Oder gab
es diesen Fluch tatsächlich, der Vater und
Sohn just in dem Moment ereilte, als ihre Hollywood-Karrieren
gerade begannen? Wir werden es nie erfahren...
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| “Because
we do not know when we will die, we get to think of life as
an inexhaustible well and yet everything happens only a certain
number of times, and a very small number, really. How many more
times will you remember a certain afternoon of your childhood?
An afternoon that is so deeply a part of your being that you
can't even conceive of your life without it? Perhaps four or
five times more. Perhaps not even that. How many more times
will you watch the full moon rise? Perhaps twenty. And yet it
all seems limitless.” |
| Brandon Lee |
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