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Das letzte Interview mit Brandon Lee
"Die Krähe, also der Vogel im Film, ist eine Art Begleiter, ein Teil von Erics eigener Persönlichkeit, der ihn in sein Leben zurückgeleitet und ihn daran erinnert, wer er war und was mit ihm geschah."

"Eric ist ein Mensch, der an die Grenzen seiner Fähigkeit der Realitätsbewältigung stößt. Manchmal dreht er gewissermaßen durch, ist er völlig krank. Beinahe schon so, wie man sich Verrückte vorstellt, die Stimmen hören - Stimmen der Vernunft, die ihn leiten, und eher irrationale Stimmen des Gefühls. Ich denke, daß die Krähe die Stimme der Vernunft ist, die ihn leitet. Sie hilft ihm, das zu tun, was er tun muß, in einem sehr praktischen Sinn: Sie hilft ihm, Orte und Menschen zu finden, die er finden muß."

"Das Comicbuch ist ein Untergrund-Comic. Es ist nicht Spiderman oder Superman. Es ist nichts für den Massengebrauch. Und es hat eine ziemliche Schärfe. Ich denke, der Film hält sich an den Comic. Ich hoffe, es ist so, es erhält die Schärfe und den gewissen Stil, den der Comic auf jeden Fall hat. Aber unsere Aufgabe war, einige Lücken zu füllen, die es im Comic nicht gibt, weil es ein anderes Medium ist. In einem Comic muß man keine zusammenhängende Story erzählen. Man kann viel mit Bildern machen und Vieles der Fantasie des Lesers überlassen."

"Ich hätte den Film gerne in Schwarzweiß gedreht. Ich persönlich liebe schwarzweiß. Es ist genial. Das wäre toll gewesen, und wir hätten dann nur die Rückblenden die ein Teil von Erics realem Leben, als er noch lebte, sind, in Farbe gezeigt, als Kontrast. Aber leider hatten wir wegen der beschissenen Realität der Filmwelt nicht die Möglichkeit, das zu tun."

"Die Geschichte handelt von der Gerechtigkeit für Opfer. Seine Mission ist es, die Männer zu finden, die ihn und seine Verlobte töteten, und diese dann seinerseits zu töten."

"Wir haben hier eine übernatürliche Situation, nämlich ein Mann, der von den Toten aufersteht. Ich denke, was mir am Film am meisten Spaß macht sind die Fragen, die sich mir als Schauspieler aus der Rolle stellen und für das Publikum, das den Film sieht. Wenn du stirbst, und ein Jahr nach deinem Tod vergeht und man nach diesem Jahr annimmt, daß die Menschen, die du liebtest und die Menschen, die dich liebten, ein Jahr zum Trauern hatten und mit deinem Verlust fertig wurden. Plötzlich hast du die Chance, zwei Tage lang zurückzukommen. Die Welt wäre in deinen Augen ein anderer Ort wenn man bedenkt, daß man ein Jahr lang tot war und weiß, daß man nur zwei Tage lang nochmal leben darf. Es würden sich faszinierende Fragen stellen: Würdest du's jemandem sagen? Aber würdest du gleichzeitig nicht die Verantwortung haben nicht das Leben der Menschen aufzuwühlen, die ein Jahr Zeit hatten, alles zu verschmerzen? Man würde die Welt mit völlig anderen Augen sehen aus einer Perspektive, die eigentlich sonst keiner hat."

"Es ist eine wundervolle Rolle, eine Rolle, bei der man Risiken eingehen muß. Man hat die seltene Gelegenheit, diese Risiken einzugehen, sie bis zum Äußersten auszuleben, weil niemand weiß, wie sich ein Mensch verhält, der von den Toten zurückkommt. Das ist mit das Schönste an dieser Rolle: Man kann mit vollem Einsatz spielen, weil es keine Regeln dafür gibt, wie sich eine Person verhalten wird, die von den Toten zurückkommt."

"Eric hat die Chance zurückzukommen um zu versuchen, Gerechtigkeit walten zu lassen. Das ist nicht unbedingt ein schönes Thema. Aber es kommt irgendwie organisch aus ihm und ist gerechtfertigt."

"Ein Teil von Eric ist voller Zorn, voller Haß auf das, was ihm angetan wurde. Ich finde es sehr schön, daß alle Wesenszüge der Hauptfigur gleichermaßen zum Tragen kommen. Eric ist ein emotional, körperlich und psychisch zerrissener Mensch. Ich glaube, Erics Mission ist rein und klar. Das ist das Positive daran. Er ist zurückgekommen, um Gerechtigkeit zu finden."

"In keinem anderen Film, in dem ich gespielt habe, war, denke ich, Gewalt so gerechtfertigt, wie in diesem. Es ist hier nicht notwendig, über Mitleid nachzudenken. Hier geht es um Gerechtigkeit, das sagt mir mein Gefühl, und ich weiß, ich würde in dieser Situation das Gleiche tun."

"In diesem Film geht es um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse. Ich bin sicher, daß die Welt dieses Films ein besserer Ort ist wenn die Bösewichte mal nicht mehr da sind. Aber das ist nicht der Grund dafür, daß Eric tut, was er tut und deshalb habe ich micht nicht sehr darum gekümmert."

"Das ist die beste Rolle meines Lebens, bei der ich die Möglichkeit hatte, sie im Film mitzugestalten."

"Es gibt ein tolles Zitat aus dem Buch 'The Sheltering Sky' wo er sagt, weil wir nicht wissen, wann wir sterben ist das Leben eine unerschöpfliche Quelle. Und doch passiert alles nur so und so oft und das ist eigentlich sehr wenig. Wie oft erinnert man sich an einen Nachmittag seiner Kindheit? Einen, der so wichtig für einen ist, daß man ihn sich nicht wegdenken kann. Vielleicht vier oder fünf Mal? Vielleicht nicht einmal das. Wieviele Male sehen Sie noch, wie ein Vollmond aufgeht? Vielleicht 20 Mal. Und doch scheint alles grenzenlos."




 
 
 
“Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well and yet everything happens only a certain number of times, and a very small number, really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood? An afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps twenty. And yet it all seems limitless.”
Brandon Lee

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