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Beschreibung des Unfalls
Der tödliche Zwischenfall ereignete sich am Morgen des 31. März 1993 während des Drehs der Szene, in der Eric und seine Verlobte Shelly in ihrer Dachwohnung von Top Dollars Gang überfallen und getötet werden. Laut Drehbuch sollte Eric mit einer Einkaufstüte unter dem Arm den Raum betreten und daraufhin von Funboy, gespielt von Michael Massee, aus kurzer Entfernung durch die mit Sprengkörpern gefüllte Tüte (für den Einschuss-Spezialeffekt) in den Bauch geschossen werden.

Bei den Proben wurde sich darauf geeinigt, dass Brandon nach dem Pistolenschuss nach vorne fällt. Er verzichtete auf den Einsatz einer schusssicheren Weste.

Als die Pistole dann beim ersten Take von Michael Masse abgefeuert wurde, fiel Brandon wie in Zeitlupe nach hinten um in eine sitzende Position. Alle dachten zuerst an einen perfekten ersten Take, in dem Brandon sich entschied, nun doch nach hinten zu fallen. Aber er stand nicht wieder auf. Einige Mitarbeiter am Set glaubten zuerst an einen Scherz von Brandon, da er etwas Ähnliches schön öfters gemacht hatte.

Doch diesmal war es ernst. Zuerst glaubte man, Brandon sei bewusstlos, weil er beim Zurückfallen mit dem Kopf an die Wand schlug. Später dachte man, es sei etwas mit dem Sprengkörper in der Einkaufstüte schief gegangen. Als das Ärzte-Team am Set ein kleines Loch in seinem T-Shirt bemerkte, zogen sie es ihm aus und fanden im Unterleib einen klitzekleinen Schnitt, welchen sie sich aber zuerst nicht erklären konnten. Doch er blutete nicht.

Es wurde eiligst ein Notarztteam angefordert, welches ihn noch vor Ort behandelte, schließlich aber in die Notaufnahme des New-Hanover Regionalkrankenhauses in Wilmington, North Carolina, brachte. Nachdem er dort vier Stunden lang notoperiert wurde, starb er gegen 13 Uhr an seinen schweren inneren Blutungen.

Im Lauf der Waffe, die auf Brandon zielte, befand sich noch ein unentdecktes Projektil aus einem vergangenen Take, welches beim Schuss herausgeschleudert wurde und Brandon Lee im Unterleib traf.

Aufgrund seiner Materialbeschaffenheit und der scharfen Kanten war die Wirkung des Projektils auf kurze Distanz noch verheerender als die einer echten Kugel selben Kalibers.

Einen richtigen Waffenexperten, der die Waffe vorher untersucht hätte, gab es am Set ohnehin nicht. Der Prop-Master des Films, Daniel Kuttner, hatte vorher keinerlei Erfahrung mit Waffen, war aber am Set dafür verantwortlich. Er kam aufgrund seiner mangelenden Erfahrung auch nicht auf die Idee, die Waffe vorher zu untersuchen. Nach einer 700-stündigen Untersuchung kam die Polizei zu dem Resultat, daß Brandon Lees Tod ein Unfall war. Anklage wurde nicht erhoben. Eine spätere Zivilklage von Lees Mutter gegen die Carolco-Studios wurde außergerichtlich beigelegt.
 
 
 
“Because we do not know when we will die, we get to think of life as an inexhaustible well and yet everything happens only a certain number of times, and a very small number, really. How many more times will you remember a certain afternoon of your childhood? An afternoon that is so deeply a part of your being that you can't even conceive of your life without it? Perhaps four or five times more. Perhaps not even that. How many more times will you watch the full moon rise? Perhaps twenty. And yet it all seems limitless.”
Brandon Lee

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